Yingdi Sun, 1. Preisträger des 7. Internationalen Franz Liszt-Klavierwettbewerbs

Als 1. Preisträger des 7. Internationalen Franz Liszt-Klavierwettbewerbs 2005 in Utrecht (Niederlande) startete Yingdi Sun (1980) eine internationale Tournee mit vielen Konzerten, die ihn von 2005 bis 2007 in die ganze Welt führt. Außer bei zahlreichen Konzerten in großen Konzertsälen in den Niederlanden wird er auf Podien in Frankreich, Belgien, Deutschland, Finnland, Ungarn, Tschechien, Polen, Großbritannien, Indonesien, China, den Vereinigten Staaten und in Südafrika auftreten. Gleich am Morgen nach dem Finale spielte er im Concertgebouw in Amsterdam mit dem niederländischen Radiosinfonieorchester unter der Leitung von Jean-Bernard Pommier. Außerdem spielte er mit dem Beijing Symphony Orchestra, dem Shanghai Opera Orchestra, dem Rotterdamer Philharmonischen Orchester (unter der Leitung von Michel Plasson) und dem Czech National Symphony Orchestra (unter der Leitung von Daniel Raiskin). Auch in seinem Heimatland wird Yingdi Sun häufig eingeladen. So war er in november 2005 in Peking anlässlich des Besuchs von George W. Bush in China zu Gast beim chinesischen Staatspräsidenten.

 

Yingdi Sun wurde in Shanghai geboren. Bereits in jungem Alter gewann er verschiedene Preise in China, unter anderem den Golden Bell Award auf dem 2. Nationalen Klavierwettbewerb. Im Jahre 2004 folgte eine Auszeichnung mit einem Yamaha-Stipendium, das ihn in die Lage versetzte, als Kammermusiker Konzerte mit Preisträgern des International Paganini Violin Competition und des Tchaikovsky International Music Competition zu geben. Kürzlich erhielt er in seinem Heimatland China den ‘Bao Steel’ Education Award und den Special Prize for Artists von der Stadt Shanghai. Yingdi Sun studierte seit 2001 am Konservatorium in Shanghai bei Professor Sheng Yi-qi und absolvierte Masterclasses unter anderem bei Philippe Entremont, Xu Zhong und als Vorbereitung auf die 7. Ausgabe des Internationalen Franz Liszt-Klavierwettbewerbs bei Leslie Howard.
 

Dirigenten

Stefan Asbury
Guoyong Chang

Jules van Hessen

Michel Plasson

Michel Tabachnik

Jean-Bernard Pommier

Daniel Raiskin

Lihua Tan

 

Orchester

Beijing Symphony Orchestra

Czech National Symphony Orchestra

Nederlands Radio Symfonie Orkest

Noord-Nederlands Orkest

Philips Symfonie Orkest

Rotterdams Filharmonisch Orkest

Shanghai Opera Orchestra
Shanghai Philharmonic Orchestra

 

Musiker

Mengla Huang, Geige

Miranda van Kralingen, Sopran

Enrico Pace, Klavier

Li-wei Qin, Cello

Mathilde Santing, Gesang

Tiberius Quartett (Rumänien)

 

Festivals

Bayreuther Klavierfestival

Operadagen Rotterdam

Fort4Klassiek, Belgien

Grachtenfestival Amsterdam

Grachtenfestival aan de Maas (Thorn)

In Memoriam Ferenc Liszt Piano Festival, Ungarn

International Piano Festival Shanghai, China

Kuhmo Chamber Music Festival, Finnland

Operadagen Rotterdam

Orlando Festival
Shanghai Spring International Music Festival

 

Pressestimmen

'Verständlich, mit Suns überragender Treffsicherheit, sein klares und brillantes Spiel und sein Vermögen, aktiv mit dem Orchester zu kommunizieren. Liszt in Grundfarben, so könnte man seine Interpretationen nennen.' (Utrechts Nieuwsblad, Niederlande)


'1. Preisträger Sun zeichnete sich in beiden Werken durch sein beseeltes Spiel vor allen anderen aus. Farben und Eleganz prägen seinen Vortrag. Seine Arpeggios klingen wie aufwirbelnde kleine Wolken, in denen dennoch alle Dampftröpfchen einzeln glitzern.' (De Volkskrant, Niederlande)

 

'Yingdi Sun war der einzige, der Liszts atemberaubende Oktavsprünge perfekt spielte.' (De Telegraaf, Niederlande)

 

'Der Gewinner Yingdi Sun profilierte sich als der Ausgeglichenste unter den Finalisten. Er machte mit seinem fließend-virtuosen Spiel einen entspannten und soliden Eindruck, wobei er in milden Klangfarben die lyrischen und poetischen Qualitäten Liszts hervorhob.' (NRC Handelsblad, Niederlande)

 

'Yingdi Sun überzeugte mit seinem beschwingten Spiel, dem technisch gesehen kaum Grenzen gesetzt waren.' (Twentsche Courant Tubantia, Niederlande)

 

'Er schaffte es, den Tiefgang dieser Musik anrührend herauszuarbeiten, er betonte eindrucksvoll die Dynamik und ihm gelang das Kunststück, die äußerst wechselnden Teile zu einem logischen und zusammenhängenden Ganzen zu schmieden.' (Brabants Dagblad, Niederlande)

 

'Seine Art des Klavierspiels verrät das phänomenale Wissen um das Klavier als Instrument.' (De Gelderlander, Niederlande)

 

'Die Finger von Yingdi Sun fliegen schneller über die Tasten als die Augen nachvollziehen können, und seine linke Hand besitzt die Treffsicherheit eines Karateschlags. Seine Technik ist tadellos.' (De Stentor, Niederlande)

 

'Der fünfundzwanzigjährige Yingdi Sun übertraf alle Erwartungen mit seiner konstanten technischen Beherrschung, die ihn in die Lage versetzte, mit der Kraft und Präzision von Dumdumgeschossen Oktaven, Doppelgriffe und Akkorde zu spielen.' (Piano News, Deutschland)

 

'Eine brillante Darbietung, voller technischer Herausforderungen mit schnellen, wiederholten Noten und fließenden Passagen, die unter Yingdis flinken Händen zerschmolzen. Teuflische Arpeggios veränderten die Stimmung unversehens von Düsterkeit in puren Genuss, wobei die gesamte Interpretation die essentiell bedrückende Atmosphäre des Stücks ausstrahlt.' (The Jakarta Post, Indonesien)

 

'Mit seiner vortrefflichen Technik nahm Pianist Yingdi Sun das Publikum in rasantem Tempo mit auf eine spannende, bisweilen abenteuerliche Reise. Sein Spiel war so bezaubernd, dass das Publikum, unter ihnen viele junge Musikstudenten, manchmal atemlos vor Bewunderung diesem Pianisten lauschte.' (The Jakarta Post, Indonesien)

 

(Konzert auf Liszts Steingraeber-Flügel in Bayreuth)

'Yingdi Sun bringt selbst den Albtraum eines jeden Virtuosen wie Liszts ‚Sonetto di Petrarca’ auf eine Weise zum Leben, dass einem nur noch das Staunen bleibt.' (Nordbayerischer Kurier)


'Er ist ein brillanter und virtuoser Pianist. Sein Spiel ist voll Geist und Gefühl. Da er zeitgenössische Musik spielt, ist sein Spiel ansprechend und lebend, sehr rhythmisch. Und das sieht man nur bei sehr wenigen Pianisten seines Alters.'
(Shanghai Daily, China)